Es ist erwiesen, dass Menschen, die oft das Wort „muss“ benutzen, weniger erfolgreich sind, da sich das Wort „muss“ in unser Unterbewusstsein brennt.
Jede Aufgabe, die Sie an sich oder an andere stellen, wird zu einer Hürde. Mit dieser Einstellung gehen wir dann auch an die Aufgabe heran. Zudem produzieren Sie ungute Gefühle und polen sich negativ. Aufgaben/Aktivitäten erscheinen noch größer. Schauen Sie selbst:

Ich muss morgen zur Arbeit gehen. Dort muss ich Termine vorbereiten, Kunden anrufen, meine E-Mails anschauen und ich muss noch den Weihnachtsverteiler erstellen. Abends muss ich noch etwas einkaufen.

Wir „MÜSSEN“ gar nichts!

Das Wort „muss“ können Sie z.B. durch „wollen/möchten/werden“ ersetzen oder gar ganz weglassen. SOFORT kommen andere Aussagen zustande, die Sie in einen ganz anderen Zustand bringen:

Morgen gehe ich zur Arbeit. Dort werde ich Termine vorbereiten, Kunden anrufen, meine E-Mails anschauen und ich will noch den Weihnachtsverteiler erstellen. Abends gehe ich einkaufen.

„Gern“ statt „muss“:

Streichen Sie am besten das Wort „muss“ aus Ihrem Wortschatz oder noch viel besser, zeigen Sie, dass Sie „GERN“ etwas tun. Gerade in der Kommunikation mit Kunden kommt durch den Austausch „muss“ und „gern“ eine völlig neue Aussage zustande – eine erfrischende, positive Botschaft:

„Ich muss“ – wirkt genervt

Oh, dann müssen Sie noch einmal anrufen.

Dazu muss ich erstmal nachfragen.

Da muss ich schauen, ob ich es schaffe.

Das müssten Sie bei XY erfragen.

Da muss ich Sie mal verbinden.

Den Preis muss ich erst genau kalkulieren.

Formulierung mit dem Wort „gern“

Gern rufe ich Sie dazu zurück.

Ich mache mich gern schlau für Sie und melde mich bei Ihnen.

Das wird heute knapp. Bis Dienstag gebe Ihnen gern eine Antwort.

Kleiner Tipp: Herr/Frau, kann diese Fragen am besten beantworten. Gern gebe ich Ihnen die Telefonnummer.

Kurze Sekunde. Dazu stelle ich Sie gern zu Frau/Herrn XY durch.

Gern kalkuliere ich den Preis für Sie.

Aufpassen: Das Wort „gern“ ist ähnlich dezent einzusetzen wie die Namensansprache. Verwenden Sie es zu oft, klingt es aufgesetzt und übertrieben freundlich. Haben Sie „gern“ schon ein bis zwei Mal im Telefonat verwendet, dann streichen Sie lediglich das Wort „muss“.

Abschließend noch ein Tipp in einem anderen Zusammenhang:

Die häufig benutzte Floskel „kein Problem“ machen Sie, wenn Sie es aussprechen, zu einem Problem. Schon allein, weil das negative Wort „Problem“ vorkommt. Bedankt sich jemand bei Ihnen, dann ist das schön. Eine positive Erwiderung mit „sehr gern“ oder „gern doch“ geht Ihnen bestimmt gern  über die Lippen.

Positiv denken – positiv sprechen – positive Wirkung erzeugen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ihre Sylvia Guttenberger
Im Namen des Charisma-Teams

4.8
Rated 4.8 out of 5
4.8 von 5 Sternen (basierend auf 729 Bewertungen)
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gewohnt super und schnell

Rated 5 out of 5
16. Mai 2022

Es war einfach klasse

Michael Stäcker

viele Termine

Rated 3 out of 5
16. Mai 2022

Der Kontakt war stets freundlich und nett, wir konnten auf einer gemeinsamen Basis telefonieren. Leider wurden die Kunden vereinzelt zu Terminen überredet. Obwohl ich schon vor Ort gewesen bin und die Kunden dies auch mehrfach mitgeteilt haben.
Was teilweise richtig unschön gewesen ist, dass ich teilweise keine Fahrzeiten hatte. Als Beispiel: 15:00 Uhr war ein Termin in Schkopau zu Ende, dann sollte ich 15:00 Uhr schon wieder in Teuchern sein, das ist ein Fahrtweg von ca. 45 Minuten. Damit nicht genug, nach dem Termin, 16:30 Uhr, sollte ich dann wieder in Schkopau sein.
Leider war dies keine einmalige Sache. Ich habe gefühlt jeden Dritten Kunden nochmal verschieben müssen, damit ich die Termine wahrnehme kann.

Marcel Geißler

langjähriger Stammkunde

Rated 5 out of 5
16. Mai 2022

Sehr gute Zusammenarbeit in der Abstimmung der Terminaufträge. Alle Kriterien werden durch Charisma berücksichtigt und umgesetzt. Gute Kundenreaktion zur Terminvergabe.

R. Queißner

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