Denken Sie jetzt bitte einmal NICHT an eine gelbe saftige Zitrone! Was passiert?

Sie sehen die gelbe Zitrone direkt vor Ihren Augen und haben förmlich den Geschmack im Mund. Ihre Speichelproduktion wird plötzlich angeregt. Warum ist das so? Unser Gehirn setzt die Aufforderung „Denken Sie nicht an eine Zitrone!“ automatisch in ein Bild um und zeigt genau das auf, was Sie nicht wollen, eben die gelbe saftige Zitrone.

Spinnen wir den Faden weiter…

2. Beispiel:

Ein Kind ist auf einem Klettergerüst und klettert voller Entdeckerlust höher und höher. Die Mutter ruft voller Sorge: „Fall da bloß nicht runter!“

3. Beispiel:

Ein Schüler macht seine Hausaufgaben nicht ordentlich. Es fällt die Aussage: „Schreib nicht so unsauber!“

Sie merken, worauf ich hinaus möchte: es geht um die Botschaften, die wir senden. Gern bringe ich bei Schulungen, wenn es um kundenfreundliche Formulierungen geht, solche und ähnliche alltägliche Situationen an. Denn nicht nur in Kundengesprächen haben negative Aussagen eine unerwünschte Wirkung, sondern auch im täglichen Leben. Menschen spiegeln sich. Kinder nehmen z.B. Verhaltensmuster der Eltern an und haben es später schwer, erlernte negative Wortmuster im Alltag aufzubrechen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass die gewünschte Wirkung schneller eintritt, wenn Sie positive Bilder produzieren. Also wenn Sie sagen, was Sie wirklich erreichen wollen!

Fall da bloß nicht runter! →

Schreib nicht so unsauber! →

Kippel nicht! →

Halt dich fest und komm bitte runter!

Schreib bitte ordentlich!

Sitz bitte still!

Im kundenfreundlichen Dialog ist es ein Grundwerkzeug, das Wörtchen „nicht“ zu eliminieren und im Kopf direkt ins Positive umzuwandeln. Probieren Sie es gern selbst einmal: Ersetzen Sie negative Aussagen durch positive.

Das kann ich Ihnen nicht sagen. →
Ich mache mich schlau und rufe Sie direkt zurück.

Herr/Frau Müller ist nicht im Haus. →

Herr/Frau Müller ist ab morgen wieder im Büro. Darf ich eine kurze Nachricht aufnehmen oder melden Sie sich noch einmal?

Da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen →

Diese Frage kann Herr/Frau … am besten beantworten.

Da haben Sie mich nicht richtig (falsch) →
verstanden

Da habe ich mich sicherlich falsch ausgedrückt.

Am Donnerstag ist kein Termin möglich. →

Zu dieser Zeit ist Frau/Herr… bereits in einem Kundengespräch. Alternativ kann ich Ihnen dann oder dann anbieten. Was ist Ihnen lieber?

Sie werden erstaunt sein, wie schnell Sie zum Ziel kommen und wie erfreut Ihr Gegenüber auf Ihre Aussagen reagiert.

Ihre Sylvia Guttenberger

4.8
Rated 4.8 out of 5
4.8 von 5 Sternen (basierend auf 729 Bewertungen)
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4 Sterne16%
3 Sterne2%
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1 Stern1%

gewohnt super und schnell

Rated 5 out of 5
16. Mai 2022

Es war einfach klasse

Michael Stäcker

viele Termine

Rated 3 out of 5
16. Mai 2022

Der Kontakt war stets freundlich und nett, wir konnten auf einer gemeinsamen Basis telefonieren. Leider wurden die Kunden vereinzelt zu Terminen überredet. Obwohl ich schon vor Ort gewesen bin und die Kunden dies auch mehrfach mitgeteilt haben.
Was teilweise richtig unschön gewesen ist, dass ich teilweise keine Fahrzeiten hatte. Als Beispiel: 15:00 Uhr war ein Termin in Schkopau zu Ende, dann sollte ich 15:00 Uhr schon wieder in Teuchern sein, das ist ein Fahrtweg von ca. 45 Minuten. Damit nicht genug, nach dem Termin, 16:30 Uhr, sollte ich dann wieder in Schkopau sein.
Leider war dies keine einmalige Sache. Ich habe gefühlt jeden Dritten Kunden nochmal verschieben müssen, damit ich die Termine wahrnehme kann.

Marcel Geißler

langjähriger Stammkunde

Rated 5 out of 5
16. Mai 2022

Sehr gute Zusammenarbeit in der Abstimmung der Terminaufträge. Alle Kriterien werden durch Charisma berücksichtigt und umgesetzt. Gute Kundenreaktion zur Terminvergabe.

R. Queißner

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